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WE´RE USED TO BEING DARKER

lädt auf einen Blick in eine geschlossene Gesellschaft ein.
10 Frauen. 10 Episoden. Aus der Bahn geraten. Spare!
Egal wie schwer es liegt, wie tief wir fallen, wie weit wir driften:
Es rollt. Unaufhaltsam.
Ein Mikrokosmos unter Freiheitsentzug. Die Erwartung an (Frei)Zeit.
10 Ansätze, 10 Blickwinkel, eine Chance sie alle zu treffen. Strike!

Welche Einschränkungen suchen wir uns selbst? Was begrenzt, was befreit und was ermächtigt uns? Der Reiz liegt für uns in der Übertragung der inneren Wahrnehmung von Begrenztheit durch ein „Außen“, in unserem heutigen Bewegungsraum, der schier unbegrenzt scheint. Uns ist es möglich jeder Zeit, fast überall zu sein. (Einfach) Alles zu sein.
Aber stimmt das wirklich? Welche Regeln, Regelwerke und Systeme erlegen wir uns auf, welche bestimmen uns, welche bestimmen wir selbst. Können wir immer diejenige sein, die wir sein wollen, immer und überall? Wie frei fühlen wir uns? Wie frei sind wir wirklich?

KOMMENDE SHOWS:

Montag, 24. August • 19 Uhr
Bowling Star Halle
veranstaltet vom WUK Theater Quartier Halle (Saale) => Programmlink

Samstag, 5. September • 17:45
City Bowling Görlitz
veranstaltet vom Neiße Centre for Contemporary Arts e.V. => Programmlink

ÜBER:

Mit einem äußerst diversen Cast wurde in 2019 die Produktion WUTBD erarbeitet. Zu dieser gehört nicht nur die site specific Performance, die im Oktober 2019 während des
„89/19 Vorher / Nachher“ in HELLERAU zur Uraufführung kam, sondern auch eine Webserie in 10 Episoden. Diese sind online auf vimeo zu sehen => WUTBD webserie on vimeo

Wir näherten uns in solistischen Forschungen mit jeder der Performerinnen unterschiedlichen Thesen und Ausgangspunkten zum Thema Freiheit und Freiheitsentzug an.

Wir bringen in diesem Projekt Frauen und Menschen die sich als weiblich identifizieren zusammen. Und starten einen Diskurs zum Thema Freiheit. Was befreit uns, was ermächtigt uns?
Ziel ist es Emotionen und Zuständen wie Beengung, Selbstkontrolle, täglichen Hürden, Unterordnung, Einordnung, Panik, Unterdrückung und weitere Ausdruck zu verleihen und zu ergründen wann und wo fühlen wir uns frei. Braucht das ein Miteinander oder eher die Isolation?

PRESSE:

„…Befragt werden immer wieder die gesellschaftlichen Normen von Weiblichkeit. Besonders eindringlich gerät dabei eine Szene, in der die jüngste Performerin, gerade einmal neun Jahre alt, ganz in der Manier einer abgeklärten Gefängnisaufseherin auf einem Stuhl sitzt, die Beine auf dem Tisch, und sich über den großen Zeh ein Freundschaftsbändchen knüpft, während Johanna Roggan sie aus der Ferne anfaucht. Ein kurzes Fauchen zurück, mehr nicht. Da kann Johanna Roggan solange fauchen, wie sie will. Das ist stark, das sitzt. Und das ist bitterböse, besonders dann, wenn eben jemand anderes die Spielregeln bestimmt….“

Rico Stehfest, 25.10.2019 Dresdner Neuste Nachrichten => komplett Rezension

CAST & STUFF:

Performer:innen:

Hannah Adomat
Julia Amme
Viola Luise Barner
Caroline Beach
Ariel Cohen
Fang Yun Lo
Georgina Leo St. Laurent
Johanna Roggan
Michael Tucker
Rika Yotsumoto

Künstlerische Leitung:

Cindy Hammer, Susan Schubert

Videokünstler:

Benjamin Schindler

Ausstattung / Kostüm:

Alexandra Börner

Produktionsmanagement:

Josefine Wosahlo

Technischer Direktor:

Benjamin Henrichs

Musik:

Various Artists

Art Work:

Stephan Tautz

Fotos:

Erik Groß

PARTNER* & FÖRDERER*:

Eine Produktion der go plastic company in Koproduktion mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und dem WUK Theater Halle und in Kooperation mit Hellerauer Sporttreff. Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Koproduktionsförderung Tanz, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts. Gefördert von der Landeshauptstadt Dresden – Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden. Gefördert von der Stadt Halle (Saale) für Kulturelle Zwecke 2019. Mit freundlicher Unterstützung des DevirCapa Residenzprogramm Faro, Portugal, Richter Meyer Marx Studio Berlin, TENZA schmiede, TanzNetzDresden und GrooveStation Dresden.

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